Dienstag, 17. März 2015

Grundsteine legen

Ich gestehe: Wie sicherlich die meisten Frauen, habe auch ich schon über meine Traumhochzeit nachgedacht, längst bevor ich einen Antrag bekam. Wobei eine eigentlich untertrieben ist. Verschiedenste Szenarien und Ideen (Hochzeitszeitschriften und -sendungen sei Dank :D) spukten schon in meinem Kopf herum, seit das Wort Hochzeit in beiläufigen Unterhaltungen mit Bascha fiel.
Wenn es dann aber soweit ist und die Planung beginnt, muss man erstmal durchatmen und sich bewusst werden, dass auf keiner Hochzeit ALLE Ideen auf einmal verwirklicht werden können. Eine rustikale Vintage-Hochzeit mit Trauung auf einer wilden Blumenwiese und Feier in einer Scheune? Wunderbar! Eine prunkvolle Hochzeit im Schloss mit Deko im Stil der glamourösen 20er Jahre? Super! Eine moderne Location mit industriellem Flair? Toll! Aber alles in einem geht nun einmal nicht.
Glücklicherweise sind die Punkte, die mir persönlich wichtig sind, nicht völlig unvereinbar. Aber was man als Frau nicht vergessen darf: Zu einer Ehe gehören immer zwei, und der Bräutigam hat genau so ein Mitspracherecht bei allem, was die Hochzeit betrifft, wie die Braut. Deswegen war es mir wichtig, erst einmal Baschas Meinung zu meinen Vorstellungen vorsichtig abzuklopfen und er hat sich als sehr pflegeleicht herausgestellt, was die Hochzeitsplanung betrifft. Ganz ohne Wünsche und Pläne ist er aber nicht, was mir das gute Gefühl gibt, von ihm damit nicht alleine gelassen zu werden.

Vorneweg müssen natürlich erst einmal die Formalien geklärt werden, um einen groben Überblick zu bekommen. Dazu gehörten für uns erstmal die Klärung des Zeitraums, in dem die Hochzeit stattfinden soll (Sommer 2016), die Region in der die Hochzeit stattfinden soll (Dresden/Radebeul) und die ungefähre Gästezahl (ca. 50). Da wir beide keiner Religion angehören, fiel die kirchliche Trauung von vorneherein weg, aber wir entschieden uns, uns sowohl standesamtlich als auch frei trauen zu lassen. Zusätzlich hatte uns meine Mutter auf die Idee gebracht, uns nach einem Weddingplanner umzusehen, der uns bei dem Spektakel unterstützen würde.

Mit diesen Dingen im Hinterkopf begaben wir uns im Januar erst einmal auf die Hochzeitsmesse im Dresdner Erlwein-Forum.
Aber mehr dazu ein andermal...

<3

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